Der Ort Sankt Thoma an sich bietet etliche Sehenswürdigkeiten.

Die Kirche - ein gotisches Bauwerk aus der Mitte des 14.Jhd. In der 1. Hälfte des 16. Jhd. wurde die Kirche umgebaut im spätgotischen Stil. Im Jahre 1786 wurde die Kirche im Rahmen der josefinischen Reformen geschlossen. Fast hundert Jahre ist sie verwahrlost, bevor sie neu geweiht und renoviert wurde. Eine weitere Zerstörung kam nach der Aussiedlung der ursprünglichen deutschen Bewohner, und nach Ankunft des nachfolgenden Grenzmilitärs. Die dritte Kirchenweihe erfolgte 1997 - nach einer General-Rekonstruktion, zu welcher grossteils die Ausgesiedelten und ihre Nachkommen beigetragen haben.

Wittinghausen - Die Ruine der Burg befindert sich am St. Thomas-Gebirge bei der alten Landes-Grenze in der Höhe von 1053 m. Hier verläuft auch dir Europa-Haupt-Wasserscheide.

Die Burg wurde im 13. Jhd. von Wittigonen errichtet. 1302 überging siein den Herrschaftsbereich der Rosenberger. Anfang 16. Jh. ging die Burg in die Herrschaft âesk¢ Krumlov über. Allmählich verlor sie ihre Bedeutung und ab Ende 17. Jhd. war die Burg dem Verfall überlassen. Im Jahr 1869 wurden einige Sanierungs-Arbeiten durchgeführt. In Gegenwart werden weitere Erhaltungs-Arbeiten gemacht. Zum Teil wurde der dreistöckige Wehrturm auf dem Felsen saniert, einige Mauerwerke der umliegenden Bauten und Befestigungen mit Bastions vom 16. oder 17. Jahrhundert.

Über Wittinghausen schreibt Adalbert Stifter in seinen Romanen Hochwald und Witiko.

Zur Zeit ist die Burgruine frei zugänglich und sein Aussichts-Turm bietet eine wunderbare Aussicht auf den ganzen Stausee. Von hier kann man bei guter Fernsicht das Panorama der österreichischen Alpen sehen.

Das Jagdschloss - Ehemaliges Jagdschlösschen der Schwarzenberg-Herrschaft. Erbaut 1872 im Schweizer-Stil. Nach einem Brand 1990 provisorisch überdacht. Jetzt zu einem Berghotel mit einmaliger Architektur rekonstruiert. Liegt in Höhe von 970 m.

Einige Fotos vom St. Thoma:

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